Das Unionsland Freistein
Freistein ist das Unionsland der Demokratischen Union mit der bewegtesten Geschichte, die sich mehrere Jahrtausende in die Vergangenheit zurückverfolgen lässt. Doch Freisteiner leben nicht gerne in der Vergangenheit, sondern Leben in der Gegenwart und lassen sich durch nichts wirklich beeindrucken.
Mit einer Bevölkerung von etwa 8 Millionen und einer Fläche von etwa 20 000 km² ist Freistein recht dicht besiedelt, doch die gesellschaftsliebenden Freisteiner stört das kaum. Da Freistein mal ein katholisches Kaiserreich war, sind mehr als die Hälfte der Freisteiner Katholiken, aber die Protestanten in Freistein sind auch nicht zu vergessen. Das meiste passiert in den Städten mit 52% Anteil der Bevölkerung, auf dem Lande geht es eher ruhig zu mit wenig Gebiet für Landwirtschaft, da es sehr bergig ist.
Die größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Lüderitz mit 1,1 Millionen Einwohnern, früher lange Herrscherssitz der Freisteinischen Kaiser. Doch das eigentliche kulturelle Zentrum ist Narvena, dort leben jedoch gerade einmal halb so viele Einwohner. Renshavn - genannt das "Tor zur Insel" - spielt in wirtschaftlicher Hinsicht in Freistein eine zentrale Rolle, läuft doch fast der gesamte Im- und Export über die See- und Flughäfen dieser Stadt ab. Weitere nennenswere Städte sind Carnifol, Freistadt und Rothenhausen, doch sie sind jedoch nur lokal von ausschlaggebender Bedeutung.
Lüderitz und seine Umgebung ist sehr nostrialisch geprägt. Die Bevölkerung ist für eine Stadt dieser Größe ethnisch erstaunlich homogen, fast 90% der Bewohner des Lüderitzer Kessels sind Nostrialer. Ein Grund, weshalb nostrialische Bräuche und Sitten hier sehr Gepflegt werden.
Im Narvenertal dagegen wohnen meist Narveaner, daneben gibt es jedoch einen nicht zu verachtenden Anteil von Imperianern und auch Rest-DURlern (Katistaner, Herother und Salborianer) auf. In der Stadt Narvena stellen sie gar 45% der Bevölkerung. Bloß in Seitentälern und der relativ menschenarmen nördlichen Küste findet man noch homogene Narveanergesellschaften.
Die Südöstliche Ebene und das Havnerland im Norden der Halbinsel Ren von Menschen verschiedenster Herkunft bevölkert, hier leben sowohl Nostrialer, Narveaner als auch Imperianer. Die Hafenstadt Renshavn gilt als besonders multikulturell, dem intensiven Handel in zurückliegenden Jahrhunderten zu dank leben hier mehrere Gemeinschaften aus anderen Ländern rund um den Östlichen Ozean, so gibt es zahlreiche Chan-Senesen und Aranier in der Stadt.
Freisteins Wirtschaft basiert zumeist auf dem sogenannten vierten Sektor, der Informationsbranche. Mit vielen regionalen Zeitungen ist die Konkurrenz groß und schwierig für die nationalen Zeitungen, Fuß zu fassen. Fast ein drittel der Stadtbewohner Freisteins arbeiten im Bereich der Medien, sei es als Journalist, Kameramann oder Schauspieler.
Doch Freisteins Wirtschaft floriert nicht so, wie wir es uns eigentlich wünschten: Im Moment erlebt das Land einen Stillstand nach drei Jahren großen Aufschwungs, doch man ist guter Hoffnung, daß sich das mit der neuen Regierung bald ändern wird. Neuerdings setzt man bei uns verstärkt auf Tourismus in den ländlichen Gegenden mit vielen Wander- und im Skigebieten.
Freistein bietet besonders in der Gegend um Narvena Kultur bis zum Abwinken: Vom Biergarten bis zum Karneval - hier findet man einfach alles. Nationalsport der Freisteiner ist Fußball. Es gibt unzählige Vereine und jeder Freisteiner hat "seinen" Favoriten, alles andere ist nicht der Rede wert. Aber auch andere Sportarten werden gefördert z.B. Handball und Eishockey, oder der jährliche Lüderitzer Marathon. So kommt es, daß jeder Freisteiner von Geburt an Mitglied in einem Sportverein ist und eher nach Imperia schwimmen würde, als den Verein wieder zu verlassen.
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